- 28. September 2021 -

#tagesgedanken vom 28.09.2021 - Schonungslos mit viel Gefühl


Schonungslos mit viel Gefühl





Als ich meine heutigen Posts begonnen hatte, war noch 0 klar, wo sie mich am Ende hinführen sollten…wie schon so oft…und auch beim Fotografieren dieser Bilder am vergangenen Samstag.





Es war eine kleine, gemütliche Runde von lieben Menschen und wir saßen bis in die Nacht hinein. So manches Wort wurde gewechselt, das auch hätte verletzen können, wenn es gewollt hätte oder der Mensch,an den es gerichtet war, es so aufgenommen hätte.





Doch es wurde gefragt „darf ich“, wir waren einander wohl und friedvoll gestimmt,offen für unser schönes Miteinander, im Centrum das wärmende Feuer.





Schonungslos wurde gesprochen, gesagt, was zu sagen war, und oft in einem Mantel aus warmem Gefühl.





Wir können einander alles sagen und ich merke, wie uns die Zeit immer öfter dazu drängt, die Karten auf den Tisch zu legen, ohne Blatt vor dem Mund, auszusprechen, was gesagt sein will.

Zu uns selbst und unserer Wahrheit stehen.

Schonungslos.

Doch die Art und Weise ist der Weg.





Ich bevorzuge den Mantel oder zumindest ein Tuch, ohne meinem Gegenüber meine Gedanken wie einen nassen Lappen um die Ohren zu schlagen.

In ganz seltenen Fällen kann es auch schon mal eine Tafel sein, wenn das Gegenüber eine andere Sprache spricht, auf die ich sinnbildlich, klar und deutlich meine Worte schreibe. Freundlich und direkt.





Die Betonung liegt auf freundlich, der Rest, damit es mein Gegenüber checkt.





Wir wollen diesen Weg zusammen gehen und manchmal ist es wichtig, aus der „Schonung“ raus zu gehen , unserer eigenen, wie der unserer Mitmenschen, da wir sonst immer wieder Verantwortung für Andere übernehmen und es ist aus meinem Empfinden an der Zeit, dass Jede/Jeder seine eigene für sich wahrnimmt.





Es gibt immer ein „Feuer“, das verbindet,eine Quelle, die uns alle nährt und wenn doch etwas auseinander bricht, dann ist vielleicht genau das jetzt der Weg..und wir dürfen vertrauen, dass auch das in Ordnung ist.





Umso mehr, wenn wir in dem Gefühl bleiben, unser „Bestes“ gegeben zu haben, für uns selbst und den Zusammenhalt, unsere Liebe für uns und den anderen Menschen.





In lieben Gedanken und von Herzen
Isabelle





(Text und Fotos Isabelle Hassan)