- 20. November 2017 -

Etwas zum Nachdenken

In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Anlass zum Austausch über das, was die Welt verbindet – genau genommen, die Menschen.

Beleuchtet, belichtet und besprochen habe ich dieses Thema mit unterschiedlichen Menschen anderer Kulturen, die hier bei uns seit geraumer Zeit ein neues Zuhause gefunden haben und sich im Grunde für sich selbst und ihre Familien wünschen, integriert , mit Menschen von hier im Gespräch, befreundet oder bekannt zu sein.

Wieder und wieder klang der Gedanke an, dass durch die Worte und Gesten EINZELNER ganze Völker und Kulturen sage und schreibe über einen Kamm geschoren wurden.

Der Grundtenor ihrer Religion sei Respekt vor dem Nächsten, dass man ihm mit Achtung begegnen, ein offenes Haus haben und in freundschaftlichem Austausch mit ihm sein sollte. Gute nachbarschaftliche Verhältnisse seien wichtig für das Miteinander, schwer zu verstehen dabei Anonymität und mangelnde Wertschätzung.

Wahre Worte, die zum Nachdenken anregen.

Vielleicht sollten wir uns doch immer erst ein eigenes Bild machen, bevor wir das von unserem Nächsten übernehmen? Oder jedem Menschen die Chance geben, anders zu sein…anders als das, was uns vermittelt wurde.
Denn jeder Mensch hat eine anderer Geschichte, die in seine Erzählungen einfließt, andere Gedanken, einen anderen Blickwinkel, eine andere Absicht…- Kurz: Jeder Mensch ist anders, individuell und so kann seine Erfahrung eine andere sein, als wir sie selbst machen könnten UND wir sollten aufhören, voreingenommen zu sein.

Andere Menschen haben auch Kinder, trinken auch Wasser, stehen auch morgens auf und  putzen ihre Zähne…wollen auch glücklich und in Frieden sein.

Mit herzlichen Grüßen

Isabelle Hassan